Die Konkubine des Drachenkönigs

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Zaria Richardson · Abgeschlossen · 224.7k Wörter

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Einführung

"Du hast mir alles genommen," flüsterte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Hauch. "Mein Königreich, meinen Vater, meine Freiheit. Was willst du noch?"

Der Drachenkönig betrachtete sie mit einer Mischung aus Amüsement und Neugier, seine Lippen verzogen sich zu einem sardonischen Lächeln. "Alles," antwortete er schlicht. "Ich will alles, was mir rechtmäßig zusteht. Einschließlich dir."

"Was hast du mit mir vor, Majestät?" Ihre Stimme zitterte leicht, aber sie zwang sich, mit einem Hauch von Trotz zu sprechen.

Alaric erhob sich von seinem Thron, seine Bewegungen fließend und bedacht, wie ein Raubtier, das seine Beute umkreist. "Du wirst mir dienen," erklärte er, seine Stimme hallte mit einer gebieterischen Präsenz durch den Saal. "Als meine Konkubine wirst du mir ein Kind gebären. Dann kannst du sterben."

Nach der Eroberung ihres Königreichs durch den mächtigen Alaric, den Drachenkönig, wurde Prinzessin Isabella von Allendor in seinen Harem gebracht, um ihm als eine seiner vielen Konkubinen zu dienen. Der König war kalt und gnadenlos zu ihr und bestrafte sie allein dafür, die Tochter seines verstorbenen Feindes zu sein. Isabella hatte Angst vor ihm, und das zu Recht, und wollte nur überleben und den König um jeden Preis meiden. Doch als etwas Stärkeres beginnt, sie zusammenzuführen, finden die süße Unschuld der Prinzessin und das kalte Herz des Königs in einem gefährlichen Tanz aus Angst und Verlangen zueinander.

Kapitel 1

Die kalten Steinwände des Kerkers schlossen sich um sie, ihr bedrückendes Gewicht lastete wie ein Schraubstock auf ihr. Gefesselt und allein saß die Prinzessin in der Dunkelheit, ihre Gedanken ein aufgewühlter Wirbelsturm aus Angst und Unsicherheit.

Außerhalb ihrer Zelle hallten die Schritte durch die Korridore, das schwere Tappen gepanzerter Stiefel kündigte die Annäherung ihrer Entführer an. Mit einem Klirren von Schlüsseln öffnete sich die Tür knarrend und warf einen Lichtstrahl in die Finsternis.

Zwei Soldaten traten ein, ihre Gesichter von den Schatten ihrer Helme verdeckt, ihre Augen kalt und gleichgültig. Ohne ein Wort packten sie sie grob, zerrten sie mit einer Kraft auf die Beine, die aus Jahren auf dem Schlachtfeld geboren war.

Den Drang unterdrückend, aufzuschreien, biss die Prinzessin sich auf die Lippe, ihre Hände zu Fäusten geballt, während sie sie aus der Dunkelheit in das blendende Licht des fackelbeleuchteten Flurs zogen. Jeder Schritt fühlte sich wie ein Verrat an, eine Kapitulation vor den grausamen Launen des Schicksals, die sie an diesen elenden Ort gebracht hatten.

Endlich erreichten sie das Herz des Palastes—einen Raum, der im sanften Schein von Kerzenlicht getaucht war, wo Alaric, der Drachenkönig, auf sie wartete. Auf seinem Thron aus Ebenholz und Gold sitzend, bot er eine furchteinflößende Gestalt dar, seine Augen brannten mit einer Intensität, die ihr einen Schauer über den Rücken jagte.

Als sie näher kamen, zwangen die Soldaten sie auf die Knie, ihr Griff unnachgiebig, während sie sie vor ihrem Meister festhielten. Die Prinzessin hob trotzig den Kopf und begegnete dem Blick des Königs mit einer Mischung aus Trotz und Angst.

Einen langen Moment betrachteten sie einander schweigend, das Gewicht ihrer gemeinsamen Geschichte lag schwer in der Luft. Dann, mit einer Geste, entließ der Drachenkönig die Soldaten, ließ sie allein in der Kammer zurück.

„Erhebt euch, Prinzessin Isabella von Allendor“, befahl er, seine Stimme tief und gebieterisch. „Ihr seid in der Gegenwart eures Königs.“

Mit zitternden Gliedern gehorchte die Prinzessin, ihre Augen fest auf die Gestalt vor ihr gerichtet. Trotz sich selbst fühlte sie eine Welle des Trotzes in sich aufsteigen—einen Funken des Widerstands, der sich nicht auslöschen ließ.

„Ihr habt mir alles genommen“, flüsterte sie, ihre Stimme kaum ein Hauch. „Mein Königreich, meinen Vater, meine Freiheit. Was wollt ihr noch?“

Der Drachenkönig betrachtete sie mit einer Mischung aus Amüsement und Neugier, seine Lippen verzogen sich zu einem sardonischen Lächeln. „Alles“, antwortete er schlicht. „Ich will alles, was rechtmäßig mir gehört. Einschließlich euch.“

Bei seinen Worten lief der Prinzessin ein kalter Schauer über den Rücken, ihr Herz pochte in ihrer Brust. Sie wusste, dass ihr Schicksal besiegelt war—dass sie nichts weiter als eine Spielfigur im Spiel der Macht und des Ehrgeizes war, das er so gut beherrschte.

Und als sie vor ihm stand, ihr Geist zerschlagen aber nicht gebrochen, schwor sie, dass sie, egal welche Prüfungen vor ihr lagen, niemals ihre Würde, ihre Ehre oder ihr Herz an den Usurpator verlieren würde.

Entschlossen, ihre Fassung zu bewahren, richtete die Prinzessin ihren Rücken auf und begegnete dem intensiven Blick des Königs mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Obwohl die Angst noch immer an den Rändern ihres Mutes nagte, weigerte sie sich, ihr vollständig zu erliegen.

„Was haben Sie mit mir vor, Majestät?“ Ihre Stimme zitterte leicht, aber sie zwang sich, mit einem Hauch von Trotz zu sprechen.

Alaric erhob sich von seinem Thron, seine Bewegungen fließend und gezielt, wie ein Raubtier, das seine Beute umkreist. „Du wirst mir dienen,“ erklärte er, seine Stimme hallte mit einer gebieterischen Präsenz durch den Raum. „Als meine Konkubine wirst du mir ein Kind gebären. Dann kannst du sterben.“

Die Prinzessin wich bei seinen Worten zurück, ihr Magen drehte sich vor Abscheu. Der Gedanke, an diesen Mann gebunden zu sein, denselben, der ihre Welt zerstört hatte, erfüllte sie mit einem tiefen Gefühl des Grauens. Doch sie wusste, dass Widerstand nur weiteres Leid einladen würde.

„Ich werde mich dir niemals freiwillig unterwerfen,“ spie sie, ihre Stimme mit Gift durchzogen. „Du magst mein Königreich erobert haben, aber meinen Willen wirst du niemals brechen!“

Alarics Augen blitzten mit etwas, das an Belustigung grenzte, ein Hauch von Bewunderung schimmerte in den Tiefen seines dunklen Blicks. „Du besitzt ein Feuer in dir, Prinzessin,“ bemerkte er und näherte sich ihr mit raubtierhafter Anmut. „Es ist eine Eigenschaft, die ich... faszinierend finde.“

Trotz ihres inneren Aufruhrs hielt die Prinzessin stand und weigerte sich, ihre Angst zu zeigen. „Was soll ich dann tun?“ forderte sie heraus, ihre Stimme fest trotz des Tumults, der in ihr tobte.

Die Lippen des Drachenkönigs verzogen sich zu einem verschlagenen Lächeln, ein Schimmer von etwas, das Zuneigung ähnelte, milderte die harten Linien seines Gesichts. „Vorläufig wirst du hier bleiben,“ antwortete er und wies auf die prunkvolle Umgebung des Raumes. „Betrachte es als deinen goldenen Käfig, wenn du willst. Aber wisse dies, Prinzessin – ob freiwillig oder gezwungen, du wirst mich eines Tages nicht nur als deinen Eroberer sehen. Du wirst mich als deinen König sehen.“

Damit drehte er sich um und verließ den Raum, ließ die Prinzessin erneut allein mit ihren Gedanken zurück. Als die schwere Tür hinter ihm zuschlug, sank sie auf die Knie, die Last ihrer Gefangenschaft drückte sie nieder wie ein bleierner Mantel.

Doch inmitten der Verzweiflung und Unsicherheit, die drohten, sie zu überwältigen, regte sich ein unerwartetes Flämmchen in ihrem Herzen – eine winzige Glut des Trotzes, die hell in der Dunkelheit brannte. Und mit dieser Glut als Leitstern schwor die Prinzessin, niemals aufzugeben, niemals die Hoffnung zu verlieren, dass sie eines Tages ihr Königreich und ihre Freiheit aus den Klauen von Alaric, dem Drachenkönig, zurückerobern würde.

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