
Die Rache der entehrten Erbin
Natalia Ruth · Abgeschlossen · 346.5k Wörter
Einführung
Die Schwester, für deren Rettung ich fast gestorben wäre, trug mein Lieblingskleid und klammerte sich an meine Jugendliebe.
Meine eigenen Eltern nannten mich eine Schande und schlugen mir die Tür vor der Nase zu …
Kapitel 1
„Emily Windsor, als Sie diesen Mann getötet haben, war er noch in der Lage, sich zu wehren? War Ihre persönliche Sicherheit ernsthaft bedroht?“
„Sie müssen sehr genau nachdenken, bevor Sie diese Fragen beantworten. Davon hängt die rechtliche Einordnung ab – handelte es sich um Notwehr oder um einen nicht defensiven Totschlag?“
Im Vernehmungsraum saß Emily Windsor auf dem Stuhl für Beschuldigte, blickte hilflos in die grell auf ihr Gesicht gerichtete Schreibtischlampe und auf die zwei ernsten Polizisten ihr gegenüber.
Ihre Finger zuckten, die Bewegung eingeschränkt von den Handschellen um ihre Handgelenke. Ihre Lippen waren trocken und rissig, als sie mühsam zu sprechen versuchte: „Ich …“
Sie hatte so lange nicht gesprochen. Ihr geistiger Zustand war offensichtlich labil – das Haar verfilzt im Gesicht, die Kleidung zerrissen, von Löchern durchsetzt, die unbedeckte Haut übersät mit sich überlagernden Blutergüssen und Krusten, Spuren unmenschlicher Folter.
Wäre sie nicht mit Handschellen an den Stuhl gefesselt, hätte sie sich längst wieder in eine Ecke zurückgezogen, um sich zu verkriechen, so wie bei unzähligen früheren Prügeln.
Der männliche Ermittler nahm eine Akte zur Hand und sprach streng: „Ich habe den Obduktionsbericht des Mannes, den Sie getötet haben. Er ist auf äußerst grausame Weise ums Leben gekommen. Wir sind geneigt, das als überschießende Notwehr zu werten. Sobald die rechtliche Einordnung feststeht, werden Sie dafür zur Verantwortung gezogen.“
Noch bevor Emily antworten konnte, konnte sich die Kommissarin nicht länger zurückhalten und fuhr wütend dazwischen.
„Dieser Kerl war nichts als ein Tier – ein Dämon im Menschengestalt! Nach all den abscheulichen, unaussprechlichen Dingen, die er getan hat, würde selbst ein hundertfacher Tod nicht genügen!“
Der männliche Ermittler erwiderte kalt: „Sie müssen sich beruhigen. Wir sind hier bei der Arbeit. Lassen Sie persönliche Gefühle aus dem Fall heraus.“
„Wie soll ich mich beruhigen? Dieser Abschaum hat so viele Unschuldige verletzt, er hat es verdient, in der Hölle zu verrotten!“
Der hitzige Wortwechsel ließ Emily den Kopf leicht zur Seite neigen. Sie starrte auf das eingetrocknete Blut, das an ihren Händen klebte, und erinnerte sich plötzlich an die Frau, die in jener Blutlache gestorben war.
Langsam begann sie, von diesem Erlebnis zu erzählen.
Sie waren alle Gefangene in jenem unterirdischen Keller gewesen.
Hunderte Frauen, zusammengepfercht in einem engen Raum ohne Sonne – dunkel, feucht, hoffnungslos.
Die Verbrecherbande behandelte sie wie Vieh, schlug und misshandelte sie nach Belieben. An den Wänden hingen Peitschen mit Widerhaken, daneben zahllose Elektroschocker.
Jede Person dort drinnen trug denselben Ausdruck hilfloser Erstarrung im Gesicht, in ihren Augen nichts als Verzweiflung.
Sie war zusammen mit diesen Frauen eingesperrt worden.
Jeden Tag wurden sie bis aufs rohe Fleisch ausgepeitscht. Die Bande wollte sie so lange brechen, bis sie so gehorsam waren wie Haustiere.
Nur eine einzige Person war gut zu ihr gewesen – eine schwächliche Frau, die ihr jeden Tag heimlich einen Bissen Essen aufhob. Ohne sie wäre Emily schon längst gestorben.
Doch diese Frau war unter einem Messer gestorben.
Was danach geschah? Emily wusste es nicht mehr genau.
Sie erinnerte sich nur noch an Rot. Überall Rot – der metallische Geruch von Blut drang von allen Seiten auf sie ein, als wolle er sie ganz verschlingen.
Als sie wieder zu sich kam, sah sie den Mann, der hunderte Male erstochen worden war, unzweifelhaft tot.
Das Messer in ihrer Hand hatte sie ihm abgenommen.
Während sie sprach, wurde das Herz der Kommissarin schwerer, voll Traurigkeit und Mitgefühl.
„Wir haben die Einzelheiten des Falls verstanden. Sie können jetzt nach Hause gehen. Wenn wir noch etwas brauchen, melden wir uns bei Ihnen.“
Emily schwieg, als sie von ihrem Stuhl aufstand. Die Kommissarin schloss ihre Handschellen auf.
In dem Moment, als sie das Polizeirevier verließ, ergoss sich Sonnenlicht von oben auf sie herab. Emily hob instinktiv die Hand, um ihre Augen zu schützen.
Nach so langer Gefangenschaft war sie das Tageslicht nicht mehr gewöhnt.
Als sich ihre Augen daran gewöhnt hatten, ließ sie die Hand sinken und bemerkte einen Maybach, der gerade vom Polizeirevier wegfuhr.
Sie erkannte dieses Auto.
Die Person in diesem Auto hatte sie aus der Hölle gerettet und anschließend zur Polizeistation gebracht.
Die weibliche Detective stand neben ihr und fragte: „Sie haben eine Menge getrocknetes Blut an sich. Möchten Sie sich waschen? Ich kann Ihnen eine Toilette suchen.“
Emily schüttelte langsam den Kopf, ihre Stimme war heiser. „Ich möchte mich zu Hause waschen. Danke.“
Die Detective nickte. „Ihre Eltern werden so glücklich sein, wenn sie sehen, dass Sie nach Hause kommen.“
Emilys Lippen krümmten sich zu einem sanften Lächeln.
Nach Hause zu gehen war die einzige Motivation gewesen, die sie am Leben gehalten hatte.
Auf dem Weg zurück zum Windsor Manor fühlte sich Emilys Herz ungewöhnlich leicht, wie ein Vogel, der endlich aus seinem Käfig ausbricht.
Endlich konnte sie zu ihrer Familie zurückkehren.
Doch ihre schönen Träume zerplatzten in dem Moment, als sie die lebhafte Atmosphäre im Windsor Manor sah.
Offenbar war heute der Tag, an dem die Windsors ein großes Fest veranstalteten.
Wie von selbst senkte sie den Blick auf die noch geschwollenen Peitschenstriemen an ihren Armen.
Das hier war eindeutig ihr Zuhause, und doch fehlte Emily plötzlich der Mut, einzutreten. Ihre Füße fühlten sich an, als wären sie mit Blei gefüllt.
Die Feier war außergewöhnlich prunkvoll, Gäste gingen unablässig ein und aus.
Schon bald bemerkte jemand Emily.
„Sie sieht so vertraut aus – wie die älteste Tochter der Windsors, die vor Jahren entführt wurde!“
„Sie sieht ihr wirklich ähnlich, aber ist sie nicht gestorben?“
„Ja, ich habe gehört, sie ist an einer Krankheit gestorben, nachdem sie von dieser Verbrecherorganisation gefoltert wurde.“
Das Getuschel verbreitete sich wie ein Lauffeuer.
Kurz darauf traten Wayne Windsor und Bianca Windsor aus dem Haus. In dem Moment, in dem sie Emily sahen, traten Schock und Überraschung auf ihre Gesichter.
Keiner von beiden machte einen Schritt nach vorne; sie standen nur da und starrten Emily wie versteinert an.
„Mom. Dad.“ Emily schluckte die Traurigkeit in ihrem Herzen hinunter und rief nach ihnen.
Bianca fasste sich als Erste wieder, ihre Antwort klang etwas unbeholfen: „Emily, du lebst wirklich und bist wieder zu Hause. Wir dachten, wir würden dich nie wiedersehen.“
Obwohl Bianca das sagte, machte sie keinen Schritt auf Emily zu.
Die Entfernung zwischen ihr und Emily betrug nur ein paar Schritte, und doch war da ein unsichtbarer Abgrund.
Wayne betrachtete Emily mit einem schwer zu deutenden Ausdruck.
„Es ist gut, dass du zurück bist. Gut, dass du zurück bist.“
Seine Worte wirkten förmlich, distanziert und abweisend.
Emily hatte gehofft, Freude und Glück auf den Gesichtern ihrer Eltern zu sehen, doch sie sah nur das Aufflackern von Ekel in ihren Augen und eine kaum verborgene Scham.
Früher war sie ihr Goldkind gewesen, ihr Augapfel.
Jetzt aber war sie zur Schande geworden – zu einer Schmach, die den Namen der Windsors beflecken würde.
In diesem Moment traten auch Laura Windsor und Lucas Smith aus dem Haus.
Laura trug ein wunderschönes, kostspieliges Prinzessinnenkleid. Obwohl sie adoptiert war, wurde sie ganz offensichtlich wie eine leibliche Tochter behandelt.
„Mom, Dad, warum steht ihr alle am Eingang herum? Wir haben so viele Gäste, Lucas und ich sind völlig überfordert.“
Erst nachdem sie gesprochen hatte, bemerkte Laura Emily. Ihre Stimme war erfüllt von Unglauben. „Emily?“
Das Gemurmel um sie herum wurde lauter.
„Also ist es wirklich die älteste Tochter, die damals entführt wurde. Nach so langer Gefangenschaft – wer weiß, mit wie vielen Männern sie zu tun hatte?“
„Schaut euch ihre Haut an – wir sollten Abstand halten. Vielleicht hat sie irgendeine ansteckende Krankheit.“
„Wir sind nur auf eine Party gekommen. Wir wollen uns doch keine schmutzige Krankheit einfangen.“
„Eine Tochter wie diese lebend zurückzubekommen ist beschämender, als wenn sie draußen gestorben wäre.“
Diese Stimmen ließen Emilys Gesicht immer blasser werden.
Mit ihrem letzten Rest Hoffnung sah sie zu Lucas. Sie waren Sandkastenfreunde gewesen – sie hatten sich sogar versprochen, zu heiraten, wenn sie groß wären.
Doch Lucas wich ihrem Blick aus.
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Grausames Paradies - Eine Mafia-Romanze
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Ich gerate in Panik und werfe mein Handy quer durch den Raum.
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Aber als er ein Vier-Augen-Gespräch für exakt 7 Minuten und 32 Sekunden mit mir ansetzt,
Ist eines sicher:
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Hat.
Alles.
Gehört.
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„Du bist wie eine Schwester für mich.“
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WARNUNG: Nur für reife Leser geeignet












